„Jedes neue Mitglied wird herzlich in den Verband aufgenommen“

Weiter geht’s in unserer kleinen Vorstellungsrunde des neuen VFLL-Vorstands, der im September in Nürnberg gewählt wurde. Heute meldet sich Sabrina Kröll aus Offenbach (Regionalgruppe Frankfurt) zu Wort. Im Interview erklärt sie, warum sie sich auf Verbandsebene besonders mit dem Gender-Thema beschäftigen möchte, erzählt von den Vorteilen ihres Schreibtischs, einem Familienerbstück, und verrät, wer es sich in einem unbeobachteten Moment gerne darauf bequem macht.

Seit wann bist du Mitglied im VFLL? Was schätzt du am meisten in diesem Netzwerk?

Seit Juli 2016 bin ich Mitglied im VFLL. Ich bin direkt eingetreten, nachdem ich mich selbstständig gemacht hatte. Vor allem den Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen schätze ich, der mir zu Anfang sehr weitergeholfen hat.

Du wurdest auf der Mitgliederversammlung im September neu in den Vorstand gewählt. Warst du vorher schon im Verband aktiv?

Im letzten Jahr habe ich am Stand des Verbands auf der Buchmesse in Frankfurt mitgeholfen, darüber hinaus war ich bisher nicht im Verband aktiv.

Welches Aufgabengebiet hast du übernommen? Kannst du deine beruflichen Schwerpunkte und persönlichen Interessen einbringen?

Im Bereich der Administration werde ich mich zusammen mit der 1. Vorsitzenden Susanne Janschitz um die Optimierung des Intranets und der Website kümmern. Da ich zuvor in einer Online-Redaktion tätig war, kann ich meine Erfahrungen einbringen.

Gibt es ein (Herzens-)Thema, um das du dich im Verband während deiner Amtszeit besonders kümmern willst?

Ich möchte mich besonders intensiv mit dem Thema Gendern auseinandersetzen, um eine Lösung zu finden, die alle Mitglieder des Verbands zufriedenstellt. Das ist sicher keine leichte Aufgabe, da konträre Meinungen herrschen, die alle ihre Berechtigung haben. Gerade deshalb ist es mir wichtig, dass alle Stimmen Beachtung finden.

Verrätst du uns dein schönstes VFLL-Erlebnis?

Am schönsten finde ich, dass jedes neue Mitglied herzlich in den Verband aufgenommen wird. Das hat mir bei meinem Schritt in die Selbstständigkeit Mut gegeben.

Erzählst du uns noch etwas zu deiner Arbeit? Hast du einen Arbeitsschwerpunkt als Lektorin?

Als Lektorin widme ich mich vor allem wissenschaftlichen Texten, zudem bin ich in der Schlussredaktion tätig. Darüber hinaus arbeite ich als Texterin, besonders für den touristischen Onlinebereich schreibe ich viel.

War dir dein Beruf schon bei der Auswahl deiner Studienfächer klar? Oder hast du eine Ausbildung gemacht? Wie bist du zum Lektorat gekommen?

Meine Fächer habe ich nach meinen Interessen gewählt, allerdings habe ich auf Anraten der Studienberatung (und meiner Eltern) einen Lehramtsstudiengang gemacht.

Greifst du auf das, was du mal studiert hast, bei deiner Arbeit zurück?

Ja, ich habe die Fächer Deutsch und Philosophie studiert und greife häufig auf das zurück, was ich während des Studiums gelernt habe.

Arbeitest du zu Hause oder hast du ein externes Büro? Warum?

Meistens arbeite ich von zu Hause aus, außer ich bin in der Schlussredaktion tätig. Ein Vorteil ist, dass die Anfahrt entfällt.

Sabrina teilt ihren Schreibtisch mit ihrer Katze, Foto: (c) Sabrina Kröll

Dürfen wir mal einen Blick auf deinen Schreibtisch werfen? Ein Foto wäre toll! Welcher Arbeitstyp bist du: Stapler oder Sortiererin?

Beides: Ich staple erst und sortiere regelmäßig den Stapel. Mein Schreibtisch stammt noch von meinen Großeltern, ich schätze sehr, dass er so groß und stabil ist. So kann ich alles in die Ablagefächer legen und der Tisch bleibt frei. Das muss auch sein, weil ich eine Katze habe, die es sich in einem unbeobachteten Moment gerne mal auf meinem Schreibtisch bequem macht.

Was machst du, um den Kopf frei zu kriegen? Kannst du gut abschalten? Hast du Tipps?

Ich gehe an die frische Luft oder mache Dehnübungen. Wichtig ist viel Bewegung, um einen Ausgleich zur Arbeit vorm PC zu haben.

Was möchtest du unbedingt noch loswerden?

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich für den Verband und seine Interessen einsetzen. In den letzten Wochen habe ich erfahren, wie viele helfende Hände wir haben, die im Großen wie im Kleinen dafür sorgen, dass sich der VFLL so positiv entfaltet.

Interview: Katja Rosenbohm

Beide Fotos: Sabrina Kröll © privat


Sabrina Krölls Website und Profil im VFLL-Lektorenverzeichnis


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Ute Gräber-Seissinger

 

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