Der Lektorenverband VFLL auf dem Self-Publishing-Day

Was macht einen guten Lektor/eine gute Lektorin aus?

Der Lektorenverband VFLL verstärkt seine Präsenz auf relevanten Veranstaltungen. Auf dem Self-Publishing-Day 2016 in München konnten sich die Teilnehmer am Stand und in einem Vortrag mit dem Titel „Mein Lektor – das unbekannte Wesen“ über die Zusammenarbeit mit freien Lektoren informieren. Ein Team aus Verbandskolleginnen hatte die Organisation übernommen, zudem trat der Verband als Sponsor auf.

Von Petra Seitzmayer

Das erste Mal nahm der Lektorenverband am Self-Publishing-Day teil, der dieses Jahr am 9. April in München im Novotel-Hotel stattfand.

Im Vorfeld hatte sich ein tolles Lektorinnen-Team gefunden, das mit einem Workshop, einem Stand und einer Lektoratssprechstunde den Verband präsentieren wollte.

Das Team bestand aus Regina Jooß, Barbara Lösel, Sandra Martick, Cordula Natusch, Petra Seitzmayer, Evelyn Sternad und Marion Voigt.

Ganz schnell und problemlos waren die Aufgaben dank der hervorragenden Organisation und Koordination durch Evi Sternad verteilt. So war es möglich, dass der Stand immer besetzt war und jede trotzdem Workshops ansehen oder Vorträge hören konnte.

Der Self-Publishing-Day selbst bestand aus drei großen Blöcken:

Vorträge – Pause – Workshops – Pause – Workshops – Pause – Vorträge plus abschließender Talkrunde. Dabei ging es um Themen wie: Wie muss ein Plot aussehen?, Schreibcoaching, gute Charaktere, Networking.

Es waren so namhafte Selfpublisher_innen wie Béla Bolten, Hanni Münzer, Poppy Anderson und Matthias Matting dabei.

Die Veranstaltung war gut organisiert und mit ca. 150 Teilnehmern ausverkauft.

Außer dem VFLL waren u. a. auch neobooks, amazon kindle, epubli, BoD, tolino und Ruckzuckbuch mit Ständen vertreten.

Leider war der Andrang am VFLL-Stand bescheiden und es kamen auch wenig Anfragen für die Lektoratssprechstunde. Gründe hierfür gab es mehrere:

  • Der Vortrag „Mein Lektor – das unbekannte Wesen“ von Cordula Natusch war so informativ, dass hier schon alle Fragen zufriedenstellend beantwortet werden konnten.
  • Viele Teilnehmer wussten nichts von einer Lektoratssprechstunde. Das lag wahrscheinlich daran, dass es keine ausreichenden Hinweise des Veranstalters gab und zu wenige Plakate zur Verfügung standen.
  • Die Räumlichkeiten waren nicht optimal, viel zu eng für so viele Tische in einem Raum.
  • Die meisten Teilnehmer waren geübte Schreiber und bestens informiert. Einige hatten bereits Lektoren und somit keinen Bedarf für eine Beratung.

Die häufigsten Fragen, die an den Verband gestellt wurden, waren:

  • Lektorenverzeichnis, was ist das?
  • Wie erkenne ich einen guten Lektor, eine gute Lektorin? Ein Tipp dazu: Sie sollte die Änderungen, die sie am Manuskript vornimmt oder vorschlägt, nachvollziehbar begründen können.
  • Verlag oder Selfpublishing, was ist für mich geeignet?
  • Brauche ich eine Agentur?
  • Muss ich mein Manuskript ändern, nur damit ein Verlag mich nimmt?

Trotzdem war die einhellige Meinung unter den teilnehmenden Lektorinnen, dass sich der Tag gelohnt hatte und es gut gewesen war, den Lektorenverband beim Self-Publishing-Day zu präsentieren. Diese Chance sollte auch unbedingt im nächsten Jahr wieder wahrgenommen werden.

Website von Petra Seitzmayer

Petra Seitzmayers Profil im Lektorenverzeichnis

Bild: Petra Seitzmayer

Zusammenfassung von Cordula Natuschs Vortrag in ihrem Blog

Gastbeiträge Gastbeiträge übers Self-Publishing

2 Gedanken zu „Was macht einen guten Lektor/eine gute Lektorin aus?

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