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Fragestunde für Autoren auf der Buchmesse – mit Thirza Albert und Friederike Schmitz

Auf der Frankfurter Buchmesse habt ihr die Chance, die Textexperten vom VFLL persönlich kennenzulernen – und ihnen ein paar Tipps zu entlocken. Jeden Messetag von 15.30 bis 16 Uhr beantworten Lektorinnen und Lektoren in der Fragestunde Lektorat (Self-Publishing Area, Halle 3.0 K 13) die Fragen von Autoren. Vorab stellen wir hier im Blog täglich die Experten mit ihren Themen vor, heute Thirza Albert und Friederike Schmitz, die in der Fragestunde verraten, „Wie Sie mit einem Lektorat das Beste aus Ihrem Text herausholen“.

Übrigens: Vom 19. bis 21. Oktober sind Autoren außerdem herzlich zur Lektoratssprechstunde am VFLL-Stand (Halle 3.0 J 28) eingeladen – täglich von 11 bis 12 Uhr.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen des VFLL auf der Buchmesse findet ihr unter www.vfll.de/frankfurter-buchmesse und auf unserer Facebookseite.

Fragestunde Lektorat: Wie Sie mit einem Lektorat das Beste aus Ihrem Text herausholen

Mittwoch, 19. Oktober, 15.30–16 Uhr, Self-Publishing Area, Halle 3.0 K 13

Mit Thirza Albert und Friederike Schmitz

Besucherinnen und Besucher der Self-Publishing Area bekommen am Mittwoch die doppelte Portion geballte Kompetenz geboten, garniert mit einer Prise Humor und Kurzweil. Die Lektorinnen Thirza Albert und Friederike Schmitz legen dar, was Sie als Selfpublisher von einem Lektorat zu erwarten haben – und worauf Sie sich bei der Zusammenarbeit mit einer Lektorin freuen können. Im Vorfeld hat die „Textehexe“ Susanne Pavlovic schon mal einige Fragen gestellt.

Thirza Albert

Thirza Albert

Friederike Schmitz auf der Frankfurter Buchmesse 2015

Friederike Schmitz auf der Frankfurter Buchmesse 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Albert und Frau Schmitz – beschreiben Sie doch die jeweils andere in genau drei Worten!

Friederike Schmitz ist eine erfahrene, einfühlsame Profilektorin.

Thirza Albert ist zugewandt und sicher. Es ist eine Freude, mit ihr zu arbeiten.

Frau Albert und Frau Schmitz – aber ich als Autorin habe doch beim Schreiben schon das Beste aus meinem Text herausgeholt! Oder etwa nicht?

Woher wissen Sie, dass Sie das Beste schon herausgeholt haben? Vielleicht steckt ja noch mehr drin und Sie ahnen gar nichts davon?

Was können Sie denn, was ich nicht alleine kann?

Den professionellen Blick von außen kann kein Autor auf den eigenen Text werfen. Wie wirkt mein Text auf den Leser? Kommt rüber, was mir wichtig ist? Oder andersherum: Erschlage ich den Leser mit meinen Erklärungen? Glaubt man mir den Plot und die Figuren, und passt die Sprache dazu? Es ist quasi unmöglich, diese Dinge am eigenen Text objektiv und professionell zu beurteilen. Darüber hinaus ist ein Lektor/eine Lektorin Partner beim Entwickeln des eigenen Stils, beim Erkennen von Schreibmarotten, beim Vermeiden von Fettnäpfchen und nicht zuletzt natürlich auch beim Umgang mit der Rechtschreibung.

Frau Schmitz – eine Kollegin nannte Sie mal „Korrekturqueen“. Ihr ganz persönliches Verhältnis zu Kommas?

Ich liebe Kommas! Ich weiß, wo sie hinwollen und hinsollen, damit die Leser schnell und sicher durch den Text finden. Zudem weiß ich: Kommas können Leben retten! – (Wir essen jetzt Opa. Oder: Wir essen jetzt, Opa.)

Frau Albert – welches Buch haben Sie zuletzt freiwillig, freizeitlich und ohne die „Lektorenbrille“ gelesen, und wie war’s?

John von Düffels Wassererzählungen nehme ich seit ihrem Erscheinen immer wieder in die Hand. Jede der elf Geschichten ein ganzes Universum mit faszinierenden Menschen, geschaffen in wenigen Worten – das alles rund um das Thema Wasser und meine große Leidenschaft Schwimmen: für mich perfekt zum „Immer-wieder-Eintauchen“!

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