Hans Peter Roentgen

Autorenberatung mit Hans Peter Roentgen

Lektorat ist reine Textarbeit? Von wegen! Ein Manuskript schreibt sich schließlich nicht von selbst. Im Idealfall entsteht bei der Überarbeitung ein enger Austausch zwischen Lektor und Autor. Dann kann man richtig was lernen aus dem Lektorat. Was lernen können Autoren auch in der Fragestunde des VFLL auf der Frankfurter Buchmesse, täglich von 15.30 bis 16 Uhr in der Self-Publishing Area. Am 22. Oktober zeigt Hans Peter Roentgen, wie das Lektorat zum gewinnbringenden Autorencoaching wird. Hier im Blog stellt er sich heute den Fragen von Susanne Pavlovic.

Übrigens: Vom 19. bis 21. Oktober sind Autoren außerdem herzlich zur Lektoratssprechstunde am VFLL-Stand (Halle 3.0 J 28) eingeladen – täglich von 11 bis 12 Uhr.

Einen Überblick über alle Veranstaltungen des VFLL auf der Buchmesse findet ihr unter www.vfll.de/frankfurter-buchmesse und auf unserer Facebookseite.

Fragestunde Lektorat: Das Lektorat als Autorencoaching – was können Sie aus dem Lektorat lernen?

Samstag, 22. Oktober, 15.30–16 Uhr, Self-Publishing Area, Halle 3.0 K 13

Mit Hans Peter Roentgen

Lektorinnen und Lektoren arbeiten nie nur mit Texten, sondern immer auch mit den jeweiligen Autorinnen/Autoren. Dadurch sind sie mehr als nur Textoptimierer – sie sind künstlerische Berater und Coaches. Hans Peter Roentgens Schreibratgeber, darunter „Vier Seiten für ein Halleluja“ und „Spannung – der Unterleib der Literatur“, sind die Papier gewordenen Coaches zahlloser Autoren. Am Samstag beantwortet der Autor und Lektor Fragen rund um die Zusammenarbeit im Lektorat und erklärt, wie Sie durch eine gute Zusammenarbeit noch beim nächsten Buch vom vorherigen profitieren können. Die „Textehexe“ Susanne Pavlovic hat ihm im Vorfeld einige Fragen gestellt.

Herr Roentgen, durch Ihre sehr erfolgreichen Schreibratgeber und Ihre zahlreichen Messeauftritte sind Sie lernwilligen Autoren kein Unbekannter. Erzählen Sie doch mal was über sich, was Autoren noch nicht wissen.

Die Amis sind an meiner Leidenschaft für die Arbeit an Texten und mit Autoren schuld. Anfang der Neunziger bin ich mehrfach im Südwesten der USA Fahrrad gefahren. Und außer grandiosen Landschaften habe ich dort gesehen, dass man an Texten arbeiten kann, dass gute Autoren nicht als geniale Erzähler auf die Welt kommen, sondern dass sie sich entwickeln. Dass Übung und Technik dazugehört und dass sich das über viele Jahre entwickelt. Wie bei Klavierspielern, Fußballern und Malern eben auch.

Wo hört denn das Lektorat auf und wo fängt das Coaching an?

Eine klare Grenze gibt es da nicht, man kann aus jedem Lektorat etwas lernen. Aber natürlich gibt es Lektorate, die vor allem einen veröffentlichungsreifen Text erzielen wollen. Und dann gibt es solche, bei denen der Autor wissen will, wo er steht, welche Stärken er hat und welche Schwächen, an denen er arbeiten muss.

Arbeiten Sie lieber mit Autoren oder mit Texten?

Schwer zu sagen. Ich kann schlecht mit Autoren arbeiten, ohne an den Texten zu arbeiten. Meiner Meinung nach lernt man am besten durch Beispiele. Trockenschwimmkurse sind nicht meine Leidenschaft ;-).

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