Archiv der Kategorie: Rezensionen

„Lichter im Advent“ – ein kalorienfreier Adventskalender

Muss es immer Schokolade sein? Mit ihrem Konzept des garantiert kalorienfreien Adventskalenders überzeugten VFLL-Mitglied Gabi Schmid und Marion Bischoff den Rhein-Mosel-Verlag. Statt Hüftgold bietet „Lichter im Advent“ besinnliche, lustige, skurrile, fantastische und verräterische Geschichten für Groß und Klein. In der hektischen Vorweihnachtszeit bestens geeignet für kleine, genussvolle Auszeiten.

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„Der Text muss auch ohne die Musik stehen!“

Draußen wird es kälter, der Winter kündigt sich an. Wenn man sich nach einem Spaziergang an der eisigen Luft bei einer Tasse Tee wieder aufwärmen kann und Plätzchenduft in der Luft liegt, fehlt nur noch das passende Buch zur perfekten Weihnachtsstimmung in der Familie. VFLL-Kollegin Silvia Schröer hat an „Der kleine Hirte und das Weihnachtswunder“, einem stimmungsvollen Weihnachtsbuch für Kinder mitgeschrieben. Wie es überhaupt zu diesem Buch kam und welche Klippen es im Entstehungsprozess zu umschiffen galt, darüber erzählt Silvia im Interview.

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"Der Ball ist rund": Fußball und Sprache Quelle: Pixabay

„Ein ergötzliches Dribbling durch die Sprache des Fußballs“

Christoph Marx hat ein Buch über Fußball geschrieben. Das allein ist noch nicht das Besondere. Dieses Fußballbuch ist im Duden-Verlag erschienen. Oha. Wie passt das zusammen? Als eingefleischter Fußballfan hatte Christoph Marx mit seinem beruflichen Hintergrund als Lektor und Autor die Idee geboren, das Thema Fußball mit dem Thema Sprache zu verbinden und heraus kam seine Fußball-Publikation „Der springende Punkt ist der Ball: Die wundersame Sprache des Fußballs“.

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Michael Kracht startete mit 65 Jahren seine zweite Karriere als Buchautor, Lektor und Verleger

Als Quereinsteiger durchs Leben – Oder: „Wie ich wurde, was ich jetzt bin“

Viele gehen mit fünfundsechzig Jahren in Rente. Nicht so VFLL-Kollege Michael Kracht. Der promovierte Biologe hat bereits dreißig Berufsjahre in der Pharma- und Beraterbranche hinter sich, als er beschließt: Ich beginne noch einmal etwas Neues. So startete er seine zweite Karriere als Buchautor, Lektor und Verleger.

Von Dr. Michael Kracht

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Der Friedhof als Geschichtsbuch der Stadt

Auf dem ältesten Münchner Friedhof machte Adelheid Schmidt-Thomé eine spannende Feststellung: Viele der verstorbenen Männer sind bis heute bekannt und fest im Gedächtnis der Stadt verankert. Doch was ist mit den ebenfalls dort ruhenden Frauen? Adelheid Schmidt-Thomé begann nachzuforschen und entdeckte Schriftstellerinnen, Abenteurerinnen, Unternehmerinnen und einige „Frauen voller Leben“ – wie es auf ihrer Internetseite heißt – mehr. Mit ihrem Buch „Vergessene Münchnerinnen. 30 Lebensbilder“ holt sie Frauengeschichte(n) in die Gegenwart.

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Ralf Turtschi Zeichen setzen Lektorenverband VFLL

Vom Aussterben bedrohtes Wissen gerettet

Der Schweizer Typograf und Mediendesigner Ralf Turtschi hat das Setzerhandwerk noch von der Pike auf gelernt. Dieses umfassende Wissen, das in Zeiten der Digitalisierung in Vergessenheit zu geraten droht, gibt er in Zeichen setzen! Satz-, Begriffs- und Sonderzeichen richtig einsetzen weiter. Die Ausgabe für Deutschland und Österreich entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Lektorenverband VFLL. Das Handbuch ist nützlich für alle, die mit Texten zu tun haben und schnelle Antworten auf detailtypografische Fragen suchen.

Von Ingrid Hilgers

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Lektorenverband VFLL Rezension Test Duden Korrektor Bild: EPC

Der neue Duden-Korrektor – Kollege Computer?

Nach der Übernahme des Duden-Verlags durch Cornelsen wurde die Sparte Sprachtechnologie 2014 endgültig eingestellt – das Ende des Korrekturprogramms „Duden Korrektor“  schien besiegelt. Aber hinter den Kulissen hat ein Team von Computerlinguisten das Programm weiterentwickelt, und 2016 stellte der Hersteller EPC die Version 12.0 vor. Jürgen Hahnemann hat getestet, was der neue Duden-Korrektor kann – und was nicht.

Von Jürgen Hahnemann

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Cover Der Lektor und sein Autor Lektorenverband VFLL

Rezension: Der unsichtbare Zweite im Rampenlicht

Band 94 der Buchwissenschaftlichen Beiträge wirft einen Blick auf die Personen, „die meist unbeachtet von der Öffentlichkeit die literarischen Veröffentlichungen betreuten, aber mit ihrer Arbeit in den wichtigsten Verlagshäusern maßgeblich das Bild der neueren deutschsprachigen Literatur bestimmten“. Marja-Christine Sprengel geht in Der Lektor und sein Autor der Frage nach, was für gelingende Autor-Lektor-Beziehungen entscheidend war. Im Kern geht es um die Jahre zwischen 1970 und 2000 und um einzelne Lektoren in den Verlagen Suhrkamp, Luchterhand und Piper. VFLL-Kollegin Marion Voigt hat das Buch rezensiert.