Archiv der Kategorie: Rezensionen

Der Friedhof als Geschichtsbuch der Stadt

Auf dem ältesten Münchner Friedhof machte Adelheid Schmidt-Thomé eine spannende Feststellung: Viele der verstorbenen Männer sind bis heute bekannt und fest im Gedächtnis der Stadt verankert. Doch was ist mit den ebenfalls dort ruhenden Frauen? Adelheid Schmidt-Thomé begann nachzuforschen und entdeckte Schriftstellerinnen, Abenteurerinnen, Unternehmerinnen und einige „Frauen voller Leben“ – wie es auf ihrer Internetseite heißt – mehr. Mit ihrem Buch „Vergessene Münchnerinnen. 30 Lebensbilder“ holt sie Frauengeschichte(n) in die Gegenwart.

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Ralf Turtschi Zeichen setzen Lektorenverband VFLL

Vom Aussterben bedrohtes Wissen gerettet

Der Schweizer Typograf und Mediendesigner Ralf Turtschi hat das Setzerhandwerk noch von der Pike auf gelernt. Dieses umfassende Wissen, das in Zeiten der Digitalisierung in Vergessenheit zu geraten droht, gibt er in Zeichen setzen! Satz-, Begriffs- und Sonderzeichen richtig einsetzen weiter. Die Ausgabe für Deutschland und Österreich entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Lektorenverband VFLL. Das Handbuch ist nützlich für alle, die mit Texten zu tun haben und schnelle Antworten auf detailtypografische Fragen suchen.

Von Ingrid Hilgers

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Lektorenverband VFLL Rezension Test Duden Korrektor Bild: EPC

Der neue Duden-Korrektor – Kollege Computer?

Nach der Übernahme des Duden-Verlags durch Cornelsen wurde die Sparte Sprachtechnologie 2014 endgültig eingestellt – das Ende des Korrekturprogramms „Duden Korrektor“  schien besiegelt. Aber hinter den Kulissen hat ein Team von Computerlinguisten das Programm weiterentwickelt, und 2016 stellte der Hersteller EPC die Version 12.0 vor. Jürgen Hahnemann hat getestet, was der neue Duden-Korrektor kann – und was nicht.

Von Jürgen Hahnemann

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Cover Der Lektor und sein Autor Lektorenverband VFLL

Rezension: Der unsichtbare Zweite im Rampenlicht

Band 94 der Buchwissenschaftlichen Beiträge wirft einen Blick auf die Personen, „die meist unbeachtet von der Öffentlichkeit die literarischen Veröffentlichungen betreuten, aber mit ihrer Arbeit in den wichtigsten Verlagshäusern maßgeblich das Bild der neueren deutschsprachigen Literatur bestimmten“. Marja-Christine Sprengel geht in Der Lektor und sein Autor der Frage nach, was für gelingende Autor-Lektor-Beziehungen entscheidend war. Im Kern geht es um die Jahre zwischen 1970 und 2000 und um einzelne Lektoren in den Verlagen Suhrkamp, Luchterhand und Piper. VFLL-Kollegin Marion Voigt hat das Buch rezensiert.

Stang Rezension Lektorenverband VFLL So setzen Sie Zeichen

Mikrotypografie locker erklärt

Mikrotypografie ist weder besonders beliebt noch bekannt – wie zahlreiche Speisekarten und Werbeschilder beweisen. „So setzen Sie Zeichen! Grundwissen Mikrotypografie in 15 Schritten“ von Christian Stang will Abhilfe schaffen. Mit einer unterhaltsamen Schreibe und spielerischen Illustrationen wird das eher trockene Thema für den Laien anschaulich präsentiert. Das 48-Seiten-Heft eignet sich vor allem fürs schnelle Nachschlagen.

Von Christian Wöllecke

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Aus dem Lektorat Rezension Lektorenverband Isa Schikorsky

Hilfreiche Tipps für Autoren

Viele Autoren stellen Fragen zum Literaturbetrieb, Isa Schikorsky beantwortet einige davon in kompakter Form. Ihr Ratgeber „Aus dem Lektorat“ ist eher für Autoren als Lektoren geeignet, denn er liefert, was der Untertitel verspricht: „50 Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen“. Lektoren können davon profitieren, wenn sie Autoren coachen.

Von Daniela Preiß

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Social Media Marketing Tamar Weinberg

Social Media en détail

An Social-Media-Marketing kommt heutzutage niemand mehr vorbei, der sich als Dienstleister einen Namen machen möchte. Tamar Weinberg eröffnet in ihrem Buch „Social Media Marketing Strategien für Twitter, Facebook & Co“ den Zugang zu den einzelnen Kanälen. Sie erläutert sehr detailliert und anhand vieler Beispiele, wie auch „kleine“ Firmen die sozialen Medien wirkungsvoll einsetzen können.

Von Daniela Preiß

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Lars Günther: a b crash. Stichwörter der Finanzkrise

Die Finanzkrise in 200 Stichwörtern

Wie konnte es zur Finanzkrise kommen? Haben die Rettungsaktionen etwas gebracht? Was bleibt zu tun? Lars Günther beschäftigte sich zweieinhalb Jahre mit diesen und vielen weiteren Fragen. Seine Antworten flossen in 200 kurze Texte ein, die er in seinem Buch „a b crash. Stichwörter der Finanzkrise“ zusammengefasst hat. Ökonomische Vorkenntnisse sind dafür nicht notwendig, vielmehr soll jeder die Chance erhalten, sich über Hintergründe und Ursachen der Finanzkrise zu informieren.

Von Lars Günther

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