#frag-die-Lektorin

VFLL-Kollegin Marion Voigt war die ersten drei Tage im Oktober fast ununterbrochen online – als reguläre Teilnehmerin an der „narrativa 2020“, gleichzeitig repräsentierte sie dort den Verband der freien Lektorinnen und Lektoren. Dieses erfolgreiche Tagungsformat der Autorenschule Textmanufaktur hatte  Veranstalter André Hille schon frühzeitig ins Netz verlegt, gut vorbereitet und beworben, so dass er dafür rund 150 Teilnehmende gewinnen konnte. Deren Interesse an Beratung zum Thema Lektorat war groß, und Marion stand per Chat eine gute Stunde lang Rede und Antwort.

von Sabine Schmidt

VFLL-Kollegin Marion Voigt im Chat, Foto: © Julien Seyerlein

Dort gab es eine Vielzahl von Fragen, die freie Lektorinnen und Lektoren gut aus ihrer täglichen Arbeit kennen. Nachstehend eine kleine Auswahl:

  • „Wie finde ich ‚meine‘ Lektorin/‚meinen‘ Lektor?“
  • „Was zeichnet eine gute Lektorin oder einen guten Lektor aus?“
  • „Sind Lektor*innen immer ehrlich?“
  • „Wann empfiehlt sich ein Lektorat?“
  • „Ab wann kann man ein Buch an einen Verlag schicken?“
  • „Empfehlen Sie ein Lektorat eines Manuskripts, bevor ich es an Agenturen schicke?“
  • „Haben Sie gute Tipps gegen Schreibblockaden?“
  • „Ist es normal, dass man manchmal eine Stunde an einem Satz sitzt?“
  • „Wie wird man Lektor*in?“

Und schließlich, ganz wichtig:

  • „Was sagt es über die Qualität der Arbeit der Lektorin/des Lektors aus, wenn sie oder er nicht unter lektor-in-finden.de gelistet ist?“
  • „Ist das VFLL-Verzeichnis eine Art Gütesiegel?“

Wer wissen möchte, wie man sich nach einer komplett digitalen Konferenz fühlt, was die Referentinnen und Workshop-Leiter zu bieten hatten und was für eine sich verändernde Veranstaltungs-Zukunft beachtet werden sollte, für diejenigen gibt es im Rückblick einen Tagungsbericht.

Beitragsfoto (groß): (c) StartupStockPhotos / pixabay
Fotocollage: Marion Voigt, (c) Julien Seyerlein


Sabine Schmidts Website


Weitere Blogbeiträge zur narrativa:
narrativa in Frankfurt (2017)
Autoren im Pitching-Fieber (2017)


Weitere Blogbeiträge von Marion Voigt:

„Ohne Netzwerken kann ich mir meinen Beruf nicht vorstellen“ (2020)
Marion Voigt über „Herr Katz, Isolde und Ich – oder wie macht man eigentlich ein Buch?“ (2015)

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