Archiv des Autors: Gast

Themenabend goes online

Da ein für Ende November geplanter Themenabend der niedersächsischen Regionalgruppe aufgrund der Coronaverordnung nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte, verlagerten die Organisatorinnen den Termin kurzerhand ins Digitale – und öffneten ihn für den gesamten Verband. Über ihre Erfahrungen berichten die Veranstalterinnen im Blog. Weiterlesen

Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Buches – neue Kooperation

Kontakte und Netzwerke werden in der heutigen Zeit immer wichtiger – auch in der Buchbranche. Deshalb sind die Internationale Buchwissenschaftliche Gesellschaft, kurz IBG, und der VFLL gegenseitig Mitglied geworden, um miteinander über das Medium Buch ins Gespräch zu kommen und miteinander zu kooperieren. Ende Oktober hat Markus Pahmeier den VFLL auf der Online-Mitgliederversammlung der IBG vorgestellt.

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Austausch vor Ort oder online? Lieber gleich hybrid!

Nachdem in der bayerischen Regionalgruppe im Frühjahr mehrere Veranstaltungen aufgrund von Corona-Einschränkungen ausgefallen waren, gab es eine Befragung unter den Mitgliedern, um zu erfahren, in welcher Form sie sich treffen und austauschen oder an einer Fortbildung teilnehmen wollen. Daraus entstanden ist ein neues Format: die Hybrid-Veranstaltung. Das bedeutet, dass es sowohl Teilnehmer*innen vor Ort gibt als auch solche, die online zugeschaltet sind. Im Oktober veranstaltete die VFLL-Regionalgruppe Bayern erstmals einen Themenabend im neuen Hybrid-Format.

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#frag-die-Lektorin

VFLL-Kollegin Marion Voigt war die ersten drei Tage im Oktober fast ununterbrochen online – als reguläre Teilnehmerin an der „narrativa 2020“, gleichzeitig repräsentierte sie dort den Verband der freien Lektorinnen und Lektoren. Dieses erfolgreiche Tagungsformat der Autorenschule Textmanufaktur hatte  Veranstalter André Hille schon frühzeitig ins Netz verlegt, gut vorbereitet und beworben, so dass er dafür rund 150 Teilnehmende gewinnen konnte. Deren Interesse an Beratung zum Thema Lektorat war groß, und Marion stand per Chat eine gute Stunde lang Rede und Antwort.

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Dem Sorbischen die Zukunft sichern / Serbšćinje pśichod zawěsćiś

Interview mit Dr. Hauke Bartels über die Arbeit des Sorbischen Instituts e. V.

„Quark“ und „Gurke“ gelten als Wörter, die aus dem Sorbischen stammen. Aber wer sind die Sorben? Sorben werden Angehörige eines slawischen Volkes genannt, das etwa seit dem 8. Jahrhundert in einer Region ganz im Osten Deutschlands, in der Lausitz lebt. Daher sind die Sorben als autochthone nationale Minderheit in Deutschland anerkannt. Im brandenburgischen Teil leben die Niedersorben, im sächsischen die Obersorben – jeweils mit einer eigenen Sprache. Dem Trend, einem anhaltenden Rückgang des aktiven Sprachgebrauchs, wird versucht auf verschiedenen Ebenen zu begegnen. Im Gespräch mit Georg-D. Schaaf, VFLL-Vorstandsmitglied, gibt Dr. Hauke Bartels, Direktor des Sorbischen Instituts, Auskunft über die sprachwissenschaftlichen Aspekte dieser Versuche, die beiden Sprachen zukunftsfest zu machen.

Interview z dr. Hauke Bartelsom wó źěłabnosći Serbskego instituta z.t.

Nimskej słowje „Quark“ a „Gurke“ drje póchadatej ze serbšćiny. Ale chto su Serby? Tak pomjeniju se pśisłušniki słowjańskego ludu, kenž jo něźi wót 8. stolěśa žywy w regionje ceło na pódzajtšu Nimskeje, we Łužycy. Toś su Serby ako awtochtona mjeńšyna w Nimskej pśipóznate. W bramborskem źěłu bydle Dolnoserby, w sakskem Górnoserby – stawnje ze swójeju wósebneju rěcu. Ze wšakimi srědnosćami kśě zastajaś pózgubowanje aktiwnego wužywanja rěcy. W rozgronje z Jurom-D. Schaafom, cłonkom pśedsedaŕstwa VFLL, pódawa dr. Hauke Bartels, direktor Serbskego instituta, informacije wó rěcywědnych aspektach wopytow, tej rěcy wucyniś gótowej za pśichod.

Hinweis der Redaktion: Das Interview wurde mündlich geführt und später transkribiert.

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„Gendern als Experimentierfeld in der Entwicklung“

Beim Gendern scheiden sich die Geister: Während die einen eine geschlechtergerechte Sprache als holprige Sprachmanipulation sehen, ist sie für andere schlichtweg eine Notwendigkeit, um Diskriminierung zu vermeiden. Selbst unter Fachleuten ist das Thema heiß umstritten, immer wieder prallen verhärtete Standpunkte in Diskussionen aufeinander.

Von Sabrina Kröll

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