15. Lektorentage in Hannover Programm

Lektorentage 2016 – der Keks war los!

Die Lektorentage in Hannover standen ganz im Zeichen des Kekses. Ob Workshop, Netzwerktreffen oder Podiumsdiskussion – das für Hannover typische Süßgebäck war immer dabei. Weniger typisch seine Farbe: Extra für uns hatte sich der Keks in rote Schale geworfen. Was er auf der Tagung des Lektorenverbands erlebte, erzählt

Andrea Görsch

Ganz Hannover war verkrümelt. Ganz Hannover? Nein, nur in einem kleinen Fleckchen von Hannover steppte am vergangenen Wochenende der Keks.

Doch der Reihe nach. Am Anfang war das Wort „Sprachwandel“. Das Motto der Lektorentage 2016 war geboren, noch bevor der Keks in die Lektorentage gefunden hatte. Dass er überhaupt ein Wochenende so schön durch Hannover-Keksfeld, Pardon, -Kleefeld spazieren konnte, liegt an Heidrun Bornemann. Sie ist die Mutter der VFLL-Kekse, sie hat diese schönen Kekse kreiert, die wir vom Orgateam als Anstecker trugen. Und nein, ich gebe ihn nicht ab. Mein Keks gehört mir!

Hannoveraner Lektorentage im Zeichen des roten Kekses

Nun der Glückskeks von Andrea Görsch

Zur Vorgeschichte: Einmal im Jahr lädt eine Regionalgruppe des VFLL zu sich nach Hause ein. Nein, nicht nur zu Kaffee und Keksen. Zum Austausch, zu einer Podiumsdiskussion, zu Workshops und zu einer Mitgliederversammlung. Daher waren am vergangenen Wochenende knapp neunzig Lektorinnen, Lektoren und Externe zu Gast in Hannover. Außer Keksen nichts gewesen? Von wegen!

 

 

Feuer und Flamme sollten unsere Gäste sein

Uns, so viel Keks muss sein, steht für ein kleines, aber feines Orgateam aus Niedersachsen, ein Mitglied habe ich schon vorgestellt. Ein weiteres Mitglied, um den Keks fortzuspinnen, ist Silke Pohl. Denn dass unsere Gäste nicht nur rote Kekse sahen, sondern am Freitagabend auch Feuer und Flamme, sich zudem am Samstagmittag bewegend dem Mittagstief entkommen konnten, ist ihr zu verdanken.

Hannoveraner Lektorentage im Zeichen des roten Kekses

Eingefangen von Andrea Görsch

Bei der Vielfalt der Workshops – Grammatik, Gendern, Akquise, Fortbildungen, Textbearbeitung – behielt Bärbel Mäkeler alle Kekse in der Hand. Zuverlässig kümmerte sie sich um Diskussionsteilnehmer/-innen, Referenten und Referentinnen, korrespondierte, organisierte und sorgte dafür, dass alle Menschen am jeweils richtigen Platz waren. Keks ab dafür!

 

 

Die drei K unter einen Hut bringen

Der Vierte im Bunde, Clemens Bernhard, ließ – vielleicht im kekshaften Rausch – ein bislang unentdecktes Talent aufblitzen. Selten wurde am Sonntagvormittag eine Wahl so charmant geleitet, noch nie war dieser Programmpunkt dermaßen spaßig. Schon macht der geflügelte Keks von der harmonischsten und amüsantesten Wahl ever die Runde …

Mit unserem Orgateamchef, Sebastian Lemke, war immer gut Keks essen. Geduldig bis zum letzten Krümel, auch wenn die Zeit knapp zu werden drohte, und als Bindeglied zwischen allen hat er sich sicherlich oft gefragt, wie er die drei K vereinbaren könne: Kunde, Kind und Keks. Es ist ihm gelungen!

Ich habe mich das auch oft gefragt, mir hat dabei meine tägliche Kanne Tee geholfen. Tee trinkend habe ich mit Zahlen jongliert, organisiert, telefoniert, Listen und Spickzettel geschrieben und einen Keks darauf geachtet, möglichst an alles zu denken. Und dabei nicht allzu oft in der ersten Reihe zu sitzen.

Hannoveraner Lektorentage im Zeichen des roten Kekses

Bild vom Bild: Das Orgateam, umgeben von weiteren Keksen

Jetzt, da der Keks gelutscht ist, bleibt uns nur noch zu sagen: Schön, dass so viele Lektorinnen, Lektoren und externe Gäste bei uns waren! Trotz des manchmal großen Arbeitsbergs* hat es uns viel Spaß gemacht, die 15. Lektorentage in Hannover auszurichten. Oder, wie man in Hannover zu sagen pflegt: Keks gut, alles gut.

*Glücklicherweise hatten wir großartige Helfer/-innen. Ihr habt euch alle einen Keks verdient, Ulrike Dorgeist spendieren wir ein paar mehr für ihre Hilfe – danke euch allen!

 

Bilder: Andrea Görsch, Inga Beißwänger

Weiterer Artikel:

Vorschau auf die 15. Lektorentage: Sprachwandel(n) in Hannover

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