Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse Lektoren optimieren Texte

Buchmesse mit jeder Menge VFLL

Eins ist sicher: So viel VFLL war nie! Nämlich: eine Veranstaltungsreihe zum Thema Lektorat und Schreiben, zwei Lektoratssprechstunden für Autoren und zwei Präsentationen für alle, die „Texte mit einer Tastatur verfassen“ – Stichwort Mikrotypografie. Und natürlich war unser Gemeinschaftsstand mit den BücherFrauen gut besucht. Ein Rückblick auf die Leipziger Buchmesse in Text, Bild und Ton

Am ersten Messetag, dem Donnerstag, reiste ich aus Köln an. Geplant war, das erste von VFLL-Kollege Hans Peter Roentgen und Ruprecht Frieling (Selfpublisher-Verband) moderierte Gespräch zu besuchen. Leider hatte mein ICE in Hamm/Westfalen so viele technische Probleme, dass er nicht weiterfahren konnte. Und ich verpasste die Veranstaltung knapp. Immerhin hat Voice Republic sie für die Nachwelt (und für alle Zuspätkommer …) für die Ewigkeit konserviert. Hier könnt ihr hören, was unsere Kollegin Marion Voigt und der Bestseller-Selfpublishing-Autor Klaus Seibel zum Thema „Lektorat – viel Geld für nichts oder nötige Voraussetzung?“ zu sagen hatten.

Wenigstens bekam ich noch etwas von der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse mit:

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse Preis Übersetzung

Die Preisverleihung aus der Vogelperspektive: Eva Lüdi Kong (Kategorie Übersetzung) und …

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse Preis Essay Sachbuch

… Barbara Stollberg-Rilinger (Kategorie Sachbuch/Essayistik)

Danach ging ich zum Gemeinschaftsstand von VFLL und BücherFrauen – traditionell der Ort, wo sich VFLL-Kolleginnen und -Kollegen auf ein Schwätzchen treffen. Und sich, wenn sie Pech haben, fotografieren lassen müssen.*  ;)

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse Stand

Kann man das essen? (Bild: Philip Aschauer, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20687022)

Kann man das essen? (Bild: Philip Aschauer, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20687022)

Der Freitag startete mit dem VFLL-Get-together, einem gemütlichen Messe-Frühstück. Hier begegnete ich sowohl mir persönlich als auch bislang nur von Facebook bekannten und auch gänzlich unbekannten Kolleginnen und Kollegen. Bei Kaffee, Tee und Fingerfood saßen wir zusammen und sprachen über dies und jenes. Hier kostete ich zum ersten Mal eine Drachenfrucht, auch Pitahaya genannt. Und fragte mich: Kann man den pinkfarbenen Rand essen? Antwort: Ja, sonst würde ich jetzt nicht darüber schreiben. ;) Schmeckt nur nach nichts, ganz im Gegensatz zum süßlichen Fruchtfleisch.

So „exotisch“ gestärkt machte ich mich auf zum VFLL-Stand, wo die zweite Lektoratssprechstunde noch im vollen Gange war. „Die Sprechstunden liefen beide gut, das Interesse der Autoren, sich über Lektorat und Veröffentlichung beraten zu lassen, war groß“, resümierte danach Susann Wendt. Ich quatsche noch ein bisschen mit altbekannten wie auch mit neuen Kolleginnen und Kollegen und schlenderte dann weiter durch die Messe. Am zweiten Tag schoben sich merklich mehr Besucher durch die Gänge und Röhren, die die Hallen verbinden. Meine Kamera hielt ein paar besondere Eindrücke fest:

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse7

Abenddämmerung in der Eingangshalle

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse4 Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse3Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse5 Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse12 Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse13 Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse1Kurz vor 15 Uhr war ich an der „autoren@leipzig“-Bühne. Das Thema der Veranstaltungsreihe über Lektorat und Selfpublishing heute: „Lektorat, Korrektorat oder was hätten Sie denn gerne?“ Das Gespräch mit Kollegin Susanne Pavlovic und dem Selfpublisher Michael Meisheit gibt es hier nachzuhören.

Danach überbrachte ich Susanne Pavlovic und Co-Moderator Hans Peter Roentgen meine Glückwünsche für eine gelungene Veranstaltung.

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse Lektorat Korrektorat

v. l.: Michael Meisheit, Hans Peter Roentgen, Susanne Pavlovic, Ruprecht Frieling

Viele Gespräche später – etwa mit Sandra Uschtrin vom Uschtrin-Verlag oder Matthias Matting vom Selfpublisher-Verband – war der zweite Messetag auch schon wieder rum – und ich platt.

Am Samstag führte mich mein erster Weg zum Stand des KiWi-Verlags. Dort gibt es seit einigen Jahren extra für die Leipziger und auch Frankfurter Buchmesse gestaltete Taschen der Naturmode-Designerin Gudrun Sjödén. Ihre Mode ist mir persönlich zu bunt, doch die Taschen nehme ich gern. ;) Inzwischen kann ich eine beachtliche Sammlung mein eigen nennen:

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse Taschen

Die beiden wichtigsten Veranstaltungen am Samstag: Ralf Turtschi stellte in zwei Präsentationen sein crossmediales Projekt „Zeichen setzen!“ vor.

Sein Vortrag war sowohl unterhaltend als auch informativ. Hier ein paar Eindrücke (zum Vergrößern klicken):

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse_Turtschi_IngaLektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse_Turtschi1

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse10_TurtschiLektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse8_TurtschiLektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse9_Turtschi

Allzu viel Zeit hatte ich am Samstag nicht mehr. Umso froher war ich, dass ich eine Möglichkeit fand, schneller von A nach B zu kommen: nicht durch die Röhren, die irgendwie jeder nutzt, sondern über den Hof, der im Vergleich zu den nun brechend vollen Hallen und Röhren geradezu leer war. Und etwas frische Luft gab’s noch dazu.

Hier noch die beiden Gespräche von Samstag und Sonntag zum Nachhören:

Lektorat im Workshop: Was kann Textarbeit in Workshops leisten?

Vom Lektorat lernen – häufige Anfängerfehler

Wir sehen uns wieder – in Leipzig und/oder Frankfurt!

Lektorenverband VFLL auf der Leipziger Buchmesse auf Wiedersehen

* Selbstverständlich haben alle Abgebildeten ihr Einverständnis gegeben. ;)

(Alle Bilder, sofern nicht anders ausgezeichnet: Inga Beißwänger)

Weiterer Bericht aus Leipzig: Als Menschin zu Gast bei der Verleihung des Jürgen-Moll-Preises für verständliche Wissenschaft

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